Sind Immobilien eine gute Investition?

Immobilie als Investment - Laura Strohfeldt Finanzblog

Viele trauen sich den Kauf einer Immobilie nicht zu. Was ist, wenn ich einen Mietnomaden erwische? Er wird die Miete nicht zahlen, ein Gerichtsverfahren würde sich ewig hinziehen und hohe kosten verursachen. Wenn der Mieter dann endlich weg ist, sieht die Wohnung meistens katastrophal aus und die Renovierung wird auch wieder viel Geld kosten. Im schlimmsten Fall stürzen die Vermieter so in die private Insolvenz. Um nur ein Beispiel zu nennen was schief gehen kann.

Trotzdem sollte man den Kauf von Immobilien wagen, da es viele Möglichkeiten gibt, damit gutes Geld zu verdienen.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Das man eine Immobilie kauft um sie anschließend zu vermieten, kennt sicher jeder. Aber gibt es noch andere Möglichkeiten?

Wertsteigerung

Die Menschen wollen heutzutage alle in der Stadt wohnen und nicht mehr in kleinen „Kuhdörfern“. Deshalb ist die Nachfrage an Stadtwohnungen und Häusern um die Städte sehr groß. Wenn die Nachfrage groß ist, steigt auch der Wert/ Preis der Immobilie. In Frankfurt ist der Wert im Zeitraum von 2007 bis 2017 um fast 55% und in Berlin sogar um fast 80% gestiegen. Man sollte dennoch sehr vorsichtig sein, denn es gibt auch Gegenden außerhalb der Stadt, wo die Wohnungen/ Häuser ihren Wert verlieren. Zum Beispiel, wenn die Lage einen schlechten Ruf bekommt oder sind nicht weiterentwickelt. Die Lage ist also das entscheidende Kriterium.

Kaufen, sanieren, Verkaufen

Mir persönlich gefällt es am besten, wenn man eine stark renovierungsbedürftige Wohnung kauft, sie anschließend komplett saniert und dann wieder verkauft. Der Vorteil ist ganz klar, dass man relativ schnell einen gewinn macht. Aber es ist auch sehr riskant, da man den schlechten Zustand der Wohnung unterschätzen kann und deshalb mehr Ausgaben als gedacht für die Renovierung hat.

Am besten man sucht sich einen Praktiker (z.B erfahrener Handwerker) der sich die Wohnung, vor dem Kauf, genau ansieht. Nach dem kauf stehen in den meisten Fällen viele umfangreiche Arbeiten für die Handwerker an. Eine komplett Sanierung bedeutet, von Grund auf alles neu machen. Also neues helles Badezimmer, neue Einbauküche, neue Böden und noch vieles mehr.

Wichtig ist, dass die Gestaltung sehr neutral und schlicht ist. Es soll ja so vielen wie möglich gefallen und nicht nur dir selbst.

Es gibt aber eine Spekulationssteuer, diese musst du zahlen, wenn du die Immobilie weniger als 10 Jahre behältst.

Fazit

Letztendlich sind alle Varianten profitabel und alle haben ihre Vor- und Nachteile. Man sollte sich also fragen, was man genau möchte. Wenn man sich für das Alter vorsorgen möchte, empfehle ich ganz klar Immobilien zu vermieten. Wenn deine Mieter erstmal dein Kredit bei der Bank durch ihre Mieten abbezahlt haben, hast du ein schönes passives Einkommen und das jeden Monat. Das kann sich durchaus sehen lassen, gerade wenn man mehrere Objekte besitzt.

Bist du auf einen schnellen Gewinn und gute Geschäfte aus, empfehle ich das „kaufen, sanieren, verkaufen“. Ganz klar sollte man bei allen Möglichkeiten die Lage und somit die Wertsteigerung beachten, da dies laufende Mieter und baldige höhere Mieteinnahmen fast garantiert.

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